Dienstag, 9. Juni 2009

Salatteller mit gegrilltem Tofu à la Wagamama, plus grüner Spargel


So, ja, hmmm… den Jahrestag des letzten Blog-Eintrags wollten wir nun doch nicht so völlig sang- und klanglos abwarten. Nachdem die vergangenen Monate recht turbulent und veränderungsreich waren (neuer Job! neue Wohnung! ach, und noch viel mehr Neues!), kehrt langsam wieder etwas mehr Ruhe ein. Damit auch Zeit, die Speisekarte des kleinen Wirtshauses frühsommerinspiriert aufzupeppen.

Heute zunächst eine Kreation, die zu ihrem Großteil aus dem ersten Kochbuch der Londoner Wagamama-Bande stammt. In den Wagamama-(Schnell-)Restaurants gibt’s leckeres, japanisch orientiertes Essen mit viel Gemüse und oft noch mehr Ramen-Nudeln. Kochbücher sind mittlerweile zwei erschienen, beide auch auf deutsch, und der Fleisch- und Fischanteil ist zwar hoch, pur-pflanzliche Abwandlungen aber meist äußerst einfach zu machen. Beim abgebildeten Mahl handelt es sich um einen Salat, bestehend aus Eisberg und Eichblatt sowie einem Sträußchen asiatischer Blättchen mit leichter Senfnote vom lokalen Biomarkt. Dazu gestiftelte Gurke, Mungobohnensprossen, der Clou ist die Salatsauce der Wagamamas. In u.a. geröstetem Sesamöl, Sake, Sojasauce, Ingwer und Knoblauch marinierte und anschließend gegrillte Tofuquadrate obendrauf, das Ganze mit etwas Limettensaft beträufelt. Als Ergänzung unsererseits gebackener grüner Spargel (einfach im Ofen mit etwas Öl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker gegart), denn der musste dringend verbraucht werden. Passte gut und schmeckte vorzüglich!

Kommentare:

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Beschwipster Tofu sozusagen ;-)Was kommt denn nun genau in die Marinade hinein?

Halina und Hartwig hat gesagt…

Ist wirklich recht simpel - Sake, Sojasauce und geröstetes Sesamöl etwa im Verhältnis 2:1:1, dazu nach Geschmack zerdrückter Knoblauch und frisch geriebener Ingwer sowie Salz. Gut fanden wir auch noch etwas Limettensaft und 'ne Prise Zucker (sind im Originalrezept aber nicht vorgesehen). Vollendet wird das Ganze mit einigen in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln. Als Marinierzeit reicht eigentlich eine gute Stunde - zwischendurch ruhig mal wenden -, dann den Tofu in einer Grillpfanne kräftig und knusprig braten.