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Sonntag, 8. Juni 2008

Kohlrabi in Dillsauce mit gebackenen Zitronenkartoffeln


Und noch eine unkomplizierte, sommerlich-leichte Gemüsevariante, die so gar nicht dem Klischee für vegane Küche entsprechen will – aromatisch, delikat und abwechslungsreich in der Konsistenz.

Für 3 Personen
Dauer: ca. 35 Minuten

1 kg geputzte, aber nicht geschälte kleine Kartoffeln (z.B. Linda)
Abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
Olivenöl
3 mittelgroße, zarte Kohlrabi, geschält und in Streifen geschnitten (2 cm Durchmesser)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1,5 Tassen Gemüsebrühe
1 Glas Weißwein
5 EL Cashewsahne (Anleitung unten)
1 Bund Dill
1 Bund Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Kartoffeln in kochendes Wasser geben und ca. 15 Minuten kochen. Währenddessen die Kohlrabischeiben im Olivenöl anbraten und mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen, den Knoblauch, Salz und Pfeffer hinzugeben und abgedeckt köcheln lassen.

Die weichen Kartoffeln abgießen, im Topf auf der heißen Platte trocknen lassen und halbieren. Danach in einem Gemisch aus Zitronenschale, Zitronensaft, ca. 5 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer schwenken und auf einem Backblech mit Backpapier in den Ofen schieben. So lange backen, bis eine braune Kruste entsteht, dabei ab und zu wenden.

Zwischenzeitlich dem gegarten Kohlrabi nach und nach Dill, Schnittlauch und die Cashewsahne zufügen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Gemüsebrühe abschmecken und zusammen mit den Kartoffeln servieren.


Was ist Cashewsahne und wie wird sie gemacht?
Cashewsahne ist ein ausgezeichneter Sahneersatz mit bindenden Eigenschaften. Für die Sahne ein Päckchen (200g) naturbelassener Cashewkerne in einem abgedeckten Gefäß mit dem Pürierstab zerkleinen (laut!) und nach und nach etwas Wasser dazugeben. Die Cashews so lange pürieren, bis ein feiner Brei mit sahniger Textur entsteht.

Sonntag, 17. Februar 2008

Wärmende Kohlrabicremesuppe

Nach einem ausgedehnten Spaziergang in winterlicher Frischluft ist eine cremige Gemüsesuppe genau das Richtige - sie wärmt den Magen und die ausgekühlten Fingerspitzen im Handumdrehen wieder auf. Und lecker ist sie außerdem! Getoastete Ciabattascheiben passen gut dazu.


– für 4 Personen

für die Suppe:

Rapsöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 kleine Stangen Lauch, in feine Ringe geschnitten
2 Stangen Sellerie, in feine Scheiben geschnitten
2 EL frische Rosmarinnadeln, klein geschnitten
Blätter von 5 Zweigen Thymian
Weißwein zum Ablöschen
10-12 kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend), gewürfelt
4 Kohlrabi, gewürfelt, sowie nach Möglichkeit die Kohlrabiblätter, fein geschnitten
1 l Gemüsebrühe (ggf. mehr)
1 kräftige Prise frisch gemahlene Muskatnuss
1 Prise Cayennepeffer
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL frische Petersilie, klein geschnitten

für die Cashewcreme:


100 g Cashewkerne
250 ml Wasser (ggf. etwas mehr)


Zubereitung:

Das Rapsöl erhitzen und Knoblauch, Lauchringe und Stangensellerie darin andünsten. Rosmarin und Thymian zugeben und weiter dünsten. Mit Weißwein ablöschen. Kartoffelstücke und Kohlrabigemüse zugeben und kurz andünsten. Die Gemüsebrühe zugießen und alles kochen, bis das Gemüse weich ist. Evtl. weitere Brühe zugeben. Kurz vor Kochende die Petersilie zugeben.

In der Zwischenzeit die Cashewcreme zubereiten. Dafür die Cashewkerne in ein hohes Plastikgefäß (möglichst mit Deckel, sonst ein sauberes Küchentuch verwenden, um das Gefäß abzudecken) geben und mit etwas Wasser bedecken. Mit einem Stabmixer grob pürieren (Vorsicht, laut!), dann nach und nach mehr Wasser angießen und weiter pürieren, bis die Masse glatt und dickflüssig ist.

Wenn das Gemüse weich gekocht ist, die Suppe mit einem Stabmixer grob pürieren, so dass ein Teil des Gemüses stückig bleibt. Mit Muskat, Cayenne- und schwarzem Pfeffer und Salz abschmecken. 1/3 bis die Hälfte der Cashewcreme unterrühren. Die Suppe auf vorgewärmte Teller schöpfen, dabei pro Portion mit 1-2 EL Cashewcreme verzieren.